BLOGINSIDE: Interview mit Les Mads

  • 15. Sep. 2009    
  • Judith Schwarzer  
  • Aktuelles

Seit April 2007 gibt es die neuesten Informationen zum Thema Shopping, Models, Designer, Outfits, Lifestyle und Fotografie in dem Modeblog von Les Mads. Dahinter stecken Jessi, Julia und Schnati. Sie entdecken und probieren Mode, sie kommentieren und fotografieren.

Die Redakteurinnen reisen auf Fashion-Weeks, führen Interviews, schießen Unmengen an Fotos, beobachten die Welt der Mode und leben sie. Der Blog glänzt mit liebevoll zusammengestellten Bildern und gut recherchierten Artikeln aus allen Bereichen der Modewelt. Zeit Online dokumentiert die Sympathie für Les Mads mit dem vordersten Platz auf der Rangliste der beliebtesten Modeblogs. Seit 2008 haben sich Les Mads internationalisiert und erscheinen ebenfalls in englischer Sprache. Inzwischen erhalten Les Mads auch technische Unterstützung vom Burda-Verlag.

Auf dem Blog von Les Mads kann man einen langen, kalten Regentag nutzen und auf den Seiten Stöbern, denn der weitgefächerten Blick in die internationale, verwobene und sich ständig verändernde Modewelt ist sehenswert. Kaum ein modisches Ereignis, wo die Mädels von Les Mads nicht dabei sind, um ihre Erlebnisse direkt in den Blog zu füttern. Es ist, als wäre man selbst mit dabei.

Doch wie beurteilen Les Mads selbst ihre Arbeit? Was ist ihr Erfolgsrezept? Und vor allem: Was haben sie zu den aktuellen Brillentrends zu sagen und welche Brillen mögen sie selbst besonders gern? Fragen über Fragen, aber seht selbst.

Jessi von lesmads Karen Walker

Jessie mit einer Sonnenbrille von Karen Walker

Ist es für euch ein erfüllter Traum über Mode aus der ganzen Welt zu berichten? Habt ihr damit eure Leidenschaft zum Beruf gemacht?

Das trifft es ganz gut, hier wurde unsere Leidenschaft tatsächlich zum Beruf gemacht!

Wie habt ihr euch, und auch der Blog im Laufe der Zeit verändert?

Wir haben in den letzten zweieinhalb Jahren sehr viel gelernt, unseren Schreibstil verbessert, sind ein wenig erwachsener geworden, haben spannende Leute kennen gelernt und die Welt ein wenig erkunden dürfen. Diese Entwicklung ist auch auf dem Blog zu spüren.

Was wollt ihr euren Lesern vermitteln bzw. was wollt ihr darstellen?

Wir versuchen all das, was uns gefällt und unseren Geschmack widerspiegelt, durch die LesMads-Brille gefiltert an den Leser weiterzugeben. Der Ursprungsgedanke war eigentlich bloß: „Was uns gefällt, begeistert vielleicht auch andere.

Julia von lesmads mit ihrer Sonnenbrille HeaderJulia mit ihrer Sonnenbrille „Header“

Modeblogs schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Wie erklärt ihr diesen Trend? Und wie ist die Beziehung zwischen den unterschiedlichen Blogseiten?

Das Faszinierende ist, dass jeder einen Modeblog eröffnen kann und es keine Einschränkungen gibt. Wieso also mal nicht ausprobieren, ein wenig das Schreiben üben und Faszination teilen? Kostet schließlich nichts, sondern fördert noch dazu die eigene Kreativität. Das Miteinander in der Blogosphäre musste erst einmal gelernt werden – schließlich profitieren alle letzten Endes nur voneinander. Da sind wir aber auf einem guten Weg, denke ich.

Was ist das Besondere an eurem Blog?

Wir sind schnell, aktuell, schreiben viel, bleiben unserem Stil und der Themenwahl treu, werden langsam aber sicher professioneller und sind wie die Mädels von nebenan. Quasi wie die besten Freundinnen, mit denen man sich über Mode und andere Leidenschaften austauschen kann.

Welche Rolle spielt ihr in der Modewelt: Betrachter von außen, Kritiker oder Trendsetter?

Ich denke wir sind ein Teil von jedem dieser Punkte.

Ist es für euch manchmal oberflächlich und ermüdend den ganzen Tag mit Looks, Lifestyles, Trends usw. zu tun zu haben?

Man beschäftigt sich in seiner Freizeit in jedem Fall auffällig weniger mit Trends und Looks. (Sie grinst, das war natürlich Spass!) Das Bloggen ermöglicht es uns allerdings, auch über den Tellerrand zu schauen. Das müssen nicht immer nur Looks und Trends sein, sondern durchaus auch Ausstellungen, Kunst, Bücher, Filme… wir haben uns dabei keine Grenzen gesetzt.

Julia mit einer Sonnenbrille von LuellaJulia mit einer Sonnenbrille von Luella

Lange Zeit als Sehhilfe verhasst, rückt die Brille immer weiter ins Rampenlicht. Wie würdet ihr den modischen Stellenwert von Brillen beurteilen? Wie würdet ihr die Zukunft der Brille innerhalb der Mode prognostizieren?

Der Stellenwert wird wie bei anderen Accessoires wie Gürteln, Schmuck und Taschen immer erhalten bleiben. Und die Zukunft? Hoffentlich groß und spektakulär – mehr Fokus auf die Nase.

Tragt ihr eine Korrektionsbrille oder sogar eine Fakebrille? Was ist eure spezielle Lieblingssonnenbrille oder -marke, und vor allem – warum?

Ich trage zum Autofahren und Fernseh gucken eine schlichte Brille von Gucci, das hat aber wenig mit Trends zu tun. Ansonsten ist meine Lieblingssonnenbrille von Karen Walker, für die ich halb Australien umgegraben habe. Das Modell ist ausgefallen und einfach auf sehr wenigen Nasen zu finden.

Welches Brillenstyling findet ihr richtig gut und welche Brillenfassungen sind ein absolutes No-go?

Nerdbrillen kann ich nicht mehr sehen…

Last but not least: Welche Pläne habt ihr für die Zukunft?

Größer und besser zu werden natürlich!


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