Gründergarten bei Mister Spex – Junge Dresdner wollen von Startups lernen

  • 20. Nov. 2013    
  • Judith Schwarzer  
  • Aktuelles

Es ist Dienstag halb eins. „Welche Startups gibt es eigentlich in Dresden?“, fragt Björn, einer der Mitgründer von Mister Spex in die Dresdner Runde. Zu Besuch ist „Gründergarten“, eine Initiative junger Studenten, die auf diese Frage natürlich antworten können. Mit dem Thema Unternehmensgründung haben sich die Zwölf schon intensiv auseinandergesetzt und das ist auch der Grund für ihren Besuch.

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„Es gibt heute für euch keine Hochglanzpräsenation von unserem Unternehmen“ sagt Björn und meint die übliche PowerPoint Präsentation. Vielmehr geht es darum, den Studies wertvolle Erfahrungen für eine mögliche eigene Firmengründung mit auf den Weg zu geben.

Die Studenten kommen alle aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie BWL, Kunstgeschichte oder Wirtschaftwissenschaften. Gemeinsam ist ihnen die Vision, einmal selbst ein Unternehmen aufzubauen. „Wie kam es eigentlich zur Idee, Mister Spex zu gründen?“ wollen die Dresdner wissen. Und Björn erzählt, wie er nach seinem Studium bei einer Bank arbeitete, aber die Arbeit dort langfristig eher als perspektivlos einschätzte. Über Umwege und Bekannte kam er an einen Job in einem kleinen Startup und fing Feuer. Nach mehreren Jahren traf er auch seinen Kommilitonen Dirk von der HHL wieder. Schicksalhaft für den Online-Brillenmarkt. Beide beschlossen, ein E-Commerce-Unternehmen zu gründen. Mit den Technik-affinen Tüftlern Thilo und Philipp holten sie sich Verstärkung aus Stuttgart. Mit diesem Team gingen sie an den Start. Das ist die Kurzform der Story.

Der Mister Spex-Mitgründer verrät den Studierenden ein paar wichtige Tipps: „Wenn ihr eine tolle Idee habt, dann redet darüber. Denn nichts geht über Feedback.“ Es komme darauf an, entscheidungsfreudig zu sein, Dinge umzusetzen, um überhaupt sehen zu können, ob sie funktionieren. Eine Devise für Startups in der Anfangsphase könnte lauten: „Lieber 80% jetzt, als 100% nie.“ Aus schnellem Agieren entsteht schließlich auch die vielgelobte Dynamik junger Unternehmen. 😉

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Björn rät zudem, möglichst schon im Studium viele Erfahrungen in Praktika zu sammeln und besonders bei wachsenden Startups reinzuschauen, denn hier kann man viel lernen. Zwar ist es spannend bei neugegründeten Unternehmen mitzurocken, aber Firmen mit etwas mehr Erfahrung bekommt man mit, wie diese bei immer mehr Komplexität den Überblick behalten und Prioritäten setzen.

Außerdem sei es wesentlich sinnvoller bis zum Abschluss des Studiums eine Idee zu haben, was man machen will, als nach dem Studium noch fünf Praktika zu absolvieren. Welche Möglichkeiten wir gerade für Praktikanten bieten, hat Johanna aus unserer Personal-Abteilung den zwölf Dresdnern vorgestellt. Vom Category Management angefangen, über Grafik, Online Marketing bis zu SEO haben wir momentan ein vielseitiges Angebot. Ein fertiges Studium ist keine Voraussetzung. Und übrigens sind auch Initiativ-Bewerbungen immer gern gesehen. Bei einer passenden Bewerbung wird manchmal sogar eine neue Stelle erst geschaffen.

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„Was ist wichtiger: Die Idee oder das Team?“, „Was ist eure Vision?“, das Interesse der Studies war ungebrochen und so begannen wir die Unternehmensführung durch alle Räume, das Lager, die Werkstatt mit einer Stunde Verzug. Vorher wurden aber erst Kontaktdaten ausgetauscht. „Gründergarten“ hatte da auch noch was vorbereitet und zückte: Einen leckeren, originalen Dresdner Stollen! Mjam, (─‿‿─) danke! Wir hoffen, es hat euch bei uns gefallen und wünschen euch viel Spaß bei eurer Tour durch Berlin und für eure zukünftigen Projekte! Wie Björn sagt: „Macht es einfach!“


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