Interne Praktika: Was machen eigentlich die Kollegen?

  • 26. Jun. 2018    
  • Judith Schwarzer  
  • Allgemein

Interne Praktika: Was machen eigentlich die Kollegen?

Die eigene Abteilung kennt man nach kurzer Zeit ziemlich gut, mit den direkten Kollegen verabredet man sich zum Mittagessen und man leistet mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag für Mister Spex. Da Taylorismus aber Geschichte ist, sind wir darum bemüht, dass unsere Mitarbeiter das Gesamtbild erkennen und verstehen. Ermöglicht wird dies unter anderem durch interne Praktika. Das sind keine Praktika im klassischen Sinne, sondern vielmehr Schnuppertage. Einen halben oder ganzen Tag schauen Mitarbeiter bei jeweils andere Abteilungen hinter die Kulissen. Zum einen gibt es standardisierte Praktika wie im Logistikzentrum, im Kundenservice oder unseren Stores, zum anderen kann auch man proaktiv auf alle Mister Spex-Abteilungen zugehen und einen regulären Arbeitstag dort verbringen.

Logistikzentrum am Wohlrabedamm

Im Logistikzentrum ist die u-förmige Führung perfekt choreographiert. Die Abteilungsleiter geleiten durch ihren Bereich und übergeben die Besucher anschließend an die nächste logische Instanz, sodass man vom Ankunft der Ware bis zu ihrer Versendung an den Kunden den gesamten Prozess durchläuft. Dabei zeigen sie unter anderem das Lager, die sogenannten Edger sowie die Augenoptiker in der Meisterwerkstatt in Aktion. Die Edger sind große moderne Maschinen, die die Brillengläser auf die benötigte Größe zuschneiden. Auf der einen Seite fährt das unbearbeitete Glas hinein, auf der anderen Seite kommt das Glas passgenau zur Fassung heraus. Dabei werden pro Tag bis zu 2.000 einzelne Brillengläser bearbeitet. Andreas Meissner aus der Werkstatt freut sich über die Praktikanten, denn seiner Meinung nach sollte jeder bei Mister Spex das Produkt Glas verstehen. Er fügt hinzu: „Auch für die Kollegen, die schon länger dabei sind, ist das interessant – viele kennen die Logistik ja noch von vor knapp zwei Jahren, als wir noch in der Greifswalder Straße saßen.“ Er freut sich also sowohl auf neue Gesichter als auch auf alte Spexies, führt alle gerne durch die Werkstatt und beantwortet Fragen.

Kundenservice in der Greifswalder Straße

Das Beantworten von Fragen ist auch eine der Aufgaben im Kundenservice. Darüber hinaus gibt es weitere vielfältige Herausforderungen. Beispielsweise der große logistische Aufwand, der neben dem eigentlichen Telefonieren und Bearbeiten von E-Mails anfällt. Es gilt zu planen, zu welchem Zeitpunkt die meisten Anrufe reinkommen, wie man die E-Mails und das Telefon koordiniert und welches Themengebiet man welchem Team zuordnet. In einem einstündigen Vortrag werden alle diese Aufgaben des Kundenservices erläutert. Anschließend darf man sich mit einem Kundenberater treffen und über seine Erfahrungen sowie sein vielseitiges Wissen austauschen. Anastasia Hansen aus der PR beschreibt die Erfahrung positiv: „Bei dem Praktikum im Kundenservice kann man wortwörtlich die Kundenbrille aufsetzen“. Sie findet, dass sei vor allem wichtig, da der Bezug zum Kunden für jede Abteilung relevant sei.

Ob Management oder normaler Praktikant, jeder Spexie darf jederzeit gerne in andere Abteilungen reinschnuppern. Wertvolle Einblicke, die nicht nur helfen, die Arbeit der Kollegen und Mister Spex als Unternehmen noch besser zu verstehen, sondern die auch den eigenen Arbeitsalltag inspirieren. Oder wie es eine unserer Unternehmenswerte passend sagt: „We play for the team!“


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