Kürbis, Kräuter und Kartoffeln… Mister Spex legt Suppenwoche ein

  • 06. Jan. 2012    
  • Judith Schwarzer  
  • Aktuelles

Kalter Wind, grauer Himmel – das fiese Wetter wirkt nach einiger Zeit leicht deprimierend. Um Körper, Herz und Gemüt zu erwärmen – und ganz nebenbei auch ein paar Pfunde Winterspeck zu verlieren – haben ein paar Kolleginnen aus PR und Marketing daher jüngst die Mister Spex-Suppenwochen eingelegt. Dabei wurde zu Hause fleißig geschnibbelt und vorgekocht. Herausgekommen sind dabei „5 Köstlichkeiten“ von der italienischen Zuppa di pomodori über das leichte Möhren-Ingwer-Süppchen bis hin zum rheinischen Schnittbohnen-Eintopf. Die Rezepte zum Nachkochen gibt’s natürlich auch… 🙂

Los ging’s sofort am Montag mit einer fruchtigen Tomatensuppe – von mir höchstpersönlich vorbereitet. 🙂 Für sechs Portionen braucht man sechs aromatische Fleischtomaten, vier Dosentomaten, einen Esslöffel Tomatenmark, zwei Zwiebeln, drei bis vier Knoblauchzehen, ein Stück Staudensellerie, etwas Olivenöl zum anbraten, einen Schuss Weißwein, 400 ml Gemüsebrühe, 50 ml Sahne, Salz, Pfeffer, Thymian und Oregano zum abschmecken, frisches Basilikum, etwas Balsamico-Creme und 200 Gramm Creme Fraiche zum garnieren.

So geht’s: Knoblauch, Zwiebeln und Staudensellerie schälen und fein hacken. Tomaten achteln. In einem Topf Oliven-Öl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen, anschließend Tomatenmark und Sellerie dazugeben und mit Weißwein ablöschen. Tomaten und Dosentomaten hinzugeben, mit Gemüsebrühe aufgießen und 30 Minuten lang köcheln lassen. Die Suppe mit dem Pürierstab kurz mixen, mit Sahne verfeinern und mit Salz, Pfeffer, Thymian und Oregano abschmecken. Zum Servieren einen Esslöffel Creme Fraiche auf die Suppe geben und mit Balsamico und frischen Basilikumblättern garnieren.

Weiter ging’s dann mit einem orientalischen Kürbissüppchen, für die Kollegin Antje am Abend zuvor noch einen riesigen Butternusskürbis mit ihrem Fahrrad durch Berlin transportierte. Für ihre Interpretation einer Kürbiscremesuppe braucht man ein Kilo Butternuss-Kürbis, zwei Zwiebeln, drei bis vier Knoblauchzehen, ein Stückchen Ingewer, zwei Pastinaken, eine Süßkartoffel, etwas Olivenöl, 100 ml O-Saft, 800 ml Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, getrocknete Chili, Kurkuma, Curry, Creme Fraiche, frische Kräuter und Kürbiskernöl zum anrichten.

Zuerst Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer klein hacken. Die Süßkartoffel, den Kürbis und die Pastinaken schälen und würfeln. Olivenöl erhitzen und die Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Ingwer, Kürbis, Süßkartoffel und Pastinaken hinzugeben und mit der Brühe aufgießen. Das ganze aufkochen lassen und danach 20-30 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis der Kürbis gar ist. Danach die Suppe vom Herd nehmen und kurz pürieren, anschließend mit Salz, Pfeffer, Chilim, Kurkuma, Curry und Orangensaft abschmecken. Nach Belieben mit einem Klacks Creme Fraiche, Kürbiskernöl und frischen Kräutern servieren.

Für die nächste Suppe war dann erstmal Kartoffelschälen angesagt: Kollegin Jessica hat einen ganzen zwei Kilosack der goldenen Erdfäpfel für ein leckeres Kartoffelcremesüppchen verarbeitet. Neben den zwei Kilo Kartoffeln braucht man ausserdem, zwei Liter Gemüsebrühe, zwei Esslöffel Butter, eine Zwiebel, ein Lorbeerblätter, ein Teelöffel frischen Majoran, 200 Gramm Schlagsahne und eine Messerspitze frisch geriebenen Muskat.

Zuerst die Kartoffeln waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln klein hacken. Butter in einem breiten Topf aufschäumen lassen, Kartoffelwürfel und gehackte Zwiebel darin anschwitzen. Mit Gemüsebrühe aufgießen, Salz, Pfeffer, Majoran und Lorbeerblatt dazugeben und die Kartoffeln etwa 15 Minuten weich kochen. Danach das Lorbeerblatt herausnehmen, die Sahne beigeben und alles mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz, Pfeffer und einem Hauch Muskat abschmecken. Nach Geschmack mit frischer Petersilie anrichten. Fertig.

Nach der mächtigen Kartoffelsuppe vom Vortag war Donnerstag dann wieder ein leichtes Gemüsesüppchen am Start. Martina hatte ein leckeres Möhren-Ingwer-Süppchen mit folgenden Zutaten vorbereitet: 750 Gramm Möhren, eine Zwiebel, ein Stück Ingwer, eine Dose Kokosmilch, 250 ml Gemüsebrühe, eine Orange, zwei Teelöffel Currypulver, getrocknete Chilis (gemahlen), Pfeffer, Salz, Öl, Frische Kräuter (z.B. Schnittlauch).

Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Ingwer schälen und würfeln, Zwiebel hacken. Zwiebel und Ingwer in einem großen Topf in Öl anbraten. Karotten dazu geben und mit andünsten. Mit Currypulver, gemahlenen Chilis, Salz und Pfeffer würzen. Nach und nach Brühe dazugeben und Karotten darin kochen, bis sie weich sind. Orange auspressen und den Saft inkl. Fruchtfleisch zufügen. Kokosmilch dazugeben und gut umrühren. Suppe pürieren, noch mal aufkochen lassen und mit den Gewürzen abschmecken. Mit frischen Kräutern bestreut servieren.

Lust but not least stand dann Freitag dann eine rheinische Buttermilch – Bohnensuppe auf dem Speiseplan. Grafikerin Patricia hatte sich dazu von ihren Bekannten aus dem Kölner Raum inspirieren lassen. Alles in allem hat sie dazu folgendes bearbeitet: 500 Gramm grüne  Bohnen, 500 Gramm Kartoffeln, ein Liter Buttermilch, 200 Gramm süße Sahne, ein Teelöffel Salz, Pfeffer, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer.

Zuerst die Bohnen waschen, putzen, schräg in Stücke schneiden und in kochendem Salzwasser ca. 13-15 Min bissfest garen. Anschließend abschütten und zur Seite stellen. Während des Kochens die Kartoffeln schälen und ebenfalls ca. 20-25 Minuten kochen. Die gegarten Kartoffeln zu Püree stampfen und mit der Buttermilch nach und nach verrühren. Die Sahne hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Ganze sanft erhitzen und die grünen Bohnen hinzufügen. Anschließend am besten ein bis zwei Stunden ziehen lassen – dann schmeckt die Suppe am besten. Als kleine Beilage gab’s bei uns dann noch frisch geröstetes Baguette mit Frischkäse und Kresse. Lecker!

Insgesamt eine köstliche Woche! Der nächste Bericht aus dem Mister Spex-Hauptstadtkochstudio folgt dann bei der nächsten Themenwoche…. und die kommt ganz bestimmt bald! 😉


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