„Mission: Startup“ geglückt – Mister Spex im Interview

  • 31. Okt. 2014    
  • Judith Schwarzer  
  • Aktuelles

„Eine Brille online zu verkaufen, das funktioniert doch nicht“. Dirk Graber musste sich anfangs vielen skeptischen Blicken unterziehen. Seine Vision, einen Online-Optikhandel in Deutschland zu etablieren, fand zunächst wenig Anklang. Trotzdem hat er sich davon nicht abbringen lassen und gründete 2007 sein eigenes Unternehmen: Mister Spex. Heute ist er Geschäftsführer von Deutschlands größtem Online-Optiker. Ähnlich wie ihm geht es vielen anderen Gründern in Deutschland, die nun in dem Buch „Mission: Startup“ über Rückschläge, Wendepunkte und Erfolge der Unternehmensgründung sprechen.

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Christoph Warmer und Sören Weber, die beiden Herausgeber von „Mission: Startup“, interviewten für ihr Buch die Gründer 21 deutscher Startups aus vielen verschiedenen Branchen, deren Unternehmen sich zudem in völlig unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden. Von Firmen in noch sehr frühen Phasen bis hin zu bereits sehr etablierten Unternehmen wie Vapiano, fritz-kola und auch Mister Spex, die sich deutschlandweit großer Bekanntheit erfreuen, ist das Spektrum sehr weit gefasst. Als Leser erfährt man auf diese Weise vor allem, vor welchen Herausforderungen Gründer stehen und erhält Einblicke in deren Denk- und Handlungsweise.

Fotor010311131546Zur Gründung von Mister Spex im Jahr 2007 holte sich Dirk, unser Geschäftsführer, drei Partner ins Boot und so ging unser Shop im April 2008 mit gerade einmal 400 Korrektions- und Sonnenbrillen online. Ob das Programmieren der Website, das Überzeugen von Investoren, die Erstellung eines Marketingplans, die Rekrutierung neuer Mitarbeiter, das Verpacken der Brillen oder der tägliche Gang zum Postamt – um alles mussten sich die Jungunternehmer anfangs selbst kümmern.

Viele komplexe Probleme stellen sich Gründern in den Weg, die es zu bewältigen gilt. So sieht Dirk unter anderem das immense Wachstum des Unternehmens und die damit verbundene Aufstockung des Personals als eine der größten Herausforderungen der Unternehmensgründung an. Bei Mister Spex arbeiteten so z.B. im Jahr 2010 bereits 100 Mitarbeiter – heute sind es sogar schon über 300.

Fotor010311154452Abschließend betont er, dass es zu eine der wesentlichen Charaktereigenschaften auf dem Weg zum erfolgreichen Gründerdasein gehöre, auf Basis der Meinung anderer dennoch autonom Entscheidungen zu fällen.

Das vollständige Interview kann nachgelesen werden in „Mission: Startup – Gründer in Deutschland schildern ihren Weg von der Idee zum Unternehmen“ von Christoph Warmer und Sören Weber, 2014 erschienen im Springer Gabler.


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