Mister Spex Partneroptiker im Porträt # 8 „die optiker“ aus Delmenhorst

  • 24. Apr. 2014    
  • Judith Schwarzer  
  • Aktuelles

Diese Woche möchten wir Herrn Gehrmann von „die optiker“ aus Delmenhorst vorstellen. Er ist seit zwei Jahren Partneroptiker von Mister Spex und ein wahrer Kenner seiner Branche. „die optiker“ gibt es seit über 20 Jahren und ist in Delmenhorst ein Geschäft mit Tradition. Herr Gehrmann beweist jedoch, dass Tradition auch mit einem modernen Blick in die Zukunft funktioniert.

Partneroptiker Gehrmann2

Wie lange gibt es Ihr Geschäft „die optiker“ schon?
In den Räumen, in denen das Geschäft heute ist, wird sich seit mehr als 80 Jahren um das Sehen der Delmenhorster gekümmert. Allerdings immer wieder von den unterschiedlichsten Inhabern. Ich selber betreibe das Unternehmen nunmehr seit nahezu 23 Jahren – und seit fast 2 Jahren sind wir aktiver Mister Spex Partner. Somit können wir auf eine sehr lange Tradition zurückschauen – und blicken gleichzeitig in die Zukunft.

Was mögen die Kunden besonders an Ihrem Laden?
Mit einem Satz: „Faire und transparente Preise, gepaart mit fachlichem Knowhow und einem Anspruch auf Ästhetik.“ Für uns stehen die Anforderungen des Kunden im Mittelpunkt unserer Beratung. Alle unsere Augenoptiker sind zusätzlich ausgebildete Sehberater, die immer die optimale Lösung für die Anforderungen der Kunden finden – und das immer zu einem optimalen Preis.

Kommen Sie aus Delmenhorst? Was macht Delmenhorst für Sie aus?
Gebürtig stamme ich aus dem Rheinland, bin aber nunmehr seit fast 25 Jahren in Delmenhorst verwurzelt. Delmenhorst ist ein Mittelzentrum und eine Stadt der kurzen Wege. Tägliche Besorgungen und Behördengänge sind schnell erledigt und die Innenstadt erlebt durch eine Neugestaltung gerade wieder einen Aufschwung. Bremen und Oldenburg sind auch nur 20 Minuten entfernt, sodass man von allem das Beste nutzen kann. Ein Kleinod in der Stadt ist die Parkanlage „Graft“. Sie lädt zum Bummeln und Verweilen ein.

Wann haben Sie sich dazu entschieden Augenoptiker zu werden? Was war der
Auslöser?
Letztendlich die Liebe zum Menschen. Mein Bestreben ist es Menschen das Leben einfacher und besser zu machen. Und da kam mir die Augenoptik als Humanberuf gerade recht. Ästhetischer Anspruch, mit einem kleinen Teil Handwerk und der Chance, Menschen ein kleines Stück das Leben besser zu machen… in welchem Beruf hat man das schon?

Was wären Sie geworden, wenn Sie sich nicht für die Augenoptik entschieden hätten?
Zum Glück musste ich mir die Frage nie stellen. Ich habe meine Heimat in der Augenoptik gefunden. Gleichzeitig entwickelt sich die Branche rasant und stellt uns täglich vor neue und spannende Herausforderungen. Auch ich entwickele mich weiter und berate seit einigen Jahren auch andere Augenoptiker und Industrieunternehmen wie sie besser werden und sich weiterentwickeln können. Zum Wohle ihrer Mitarbeiter und ihrer Kunden.

Was mögen Sie an Ihrem Beruf?
Den Abwechslungsreichtum durch die Kunden und die unterschiedlichen Anforderungen, die sie stellen. Mag zwar die Grundanforderung „Besser sehen“ bei fast allen Kunden gleich sein – was dahinter steckt – das ist das Spannende und die Herausforderung. Die Motive der Kunden zu ermitteln und dann aus dem riesigen Portfolio, das uns heute zur Verfügung steht, das Optimale herauszufinden – das macht unseren Beruf so abwechslungsreich. Sich wertschätzend und empathisch auf die Kunden einzulassen – und die Zeit dafür zu haben – das macht den Beruf so lebenswert.

Haben Sie eine Lieblingsbrille?
Nur eine? 1000nde. Einmal jede, die wir in unserem Geschäft zu Auswahl haben und zu guter Letzt jede Brille, die der Kunden liebt und von der er begeistert ist.

Folgen Sie bei der Brillenauswahl bestimmten Trends?
Natürlich beobachten wir den Markt, die internationalen Messen in München, Mailand und Paris. Das erwarten unsere Kunden von uns. Wir schauen nach Spanien, Dänemark und auch über den großen Teich, was dort angesagte Labels sind und wo Entwicklungen hingehen. Gleichzeitig bin ich inzwischen so entspannt, dass ich glaube nicht jeden Hype mitmachen zu müssen. Letztendlich steht der Kunde mit seinen Anforderungen im Mittelpunkt.

Warum haben Sie sich dazu entschieden, Partner von Mister Spex zu werden?
Der Markt entwickelt sich und die Kundenanforderungen auch. Ich denke, dass das Multichannel Marketing nicht eine Zeiterscheinung ist. Searching Online – purchaising Offline. Das ist kein Trend – das ist gelebte Wirklichkeit. Und darauf müssen wir uns heute einstellen. Mister Spex ist für mich ein kompetenter Partner, der für mich eine Vergrößerung meines Portfolios darstellt. Mein Warenlager wächst durch ihn als Partner um mehrere tausend Brillen, die schnell und umgehend in einer TOP Qualität verfügbar sind. Gleichzeitig werden die Brillen in Deutschland gefertigt. Für mich ein ganz wesentlicher Gesichtspunkt. Einmal im Hinblick auf die Qualität, der Fertigungsgeschwindigkeit und der wirtschaftlichen Bedeutung.

Wie denken Sie wird die Augenoptik in zehn Jahren aussehen? Wo sehen Sie sich
selbst in zehn Jahren?
Der Online-Bereich wird immer mehr an Bedeutung gewinnen. Dies zeigt sich in allen Bereichen des Handels. Nicht jeder Kunde eines Augenoptikers wird irgendwann online kaufen – sich aber auf jeden Fall online informieren. Ich kann mir persönlich auch eine noch stärkere Verflechtung von Mister Spex mit seinen Partnern vorstellen. Sei es Shop-in-Shop Systeme mit Beratungsterminals oder auch die Abholung der Waren direkt beim Optiker. Der Kunde fordert zukünftig eine größere Vielfalt. Er möchte selbst entscheiden, ob er online kauft oder sich nur Informationen holt. Wenn wir kundenorientiert arbeiten, dann müssen wir unserem Kunden auch das Beste aus beiden Welten bieten. Und mit Mister Spex als Partner, sehen wir der Zukunft gelassen entgegen.

Denken Sie, dass der Beruf des Augenoptikers ein zukunftsträchtiger Job ist?
In der heutigen Form nicht. Er wird sich wandeln – oder besser gesagt die Veränderung ist schon im vollen Gange, auch wenn das viele noch nicht wahrhaben wollen. Das Handwerkliche wird immer geringer und die Beratung tritt immer mehr in den Vordergrund. Die Anforderung des Kunden an eine perfekte (Offline)-Beratung steigt stetig. Und nur Unternehmen und Mitarbeiter, die sich darauf einstellen, werden zukünftig eine Überlebenschance haben. Nur zu sagen: „Wir beraten gut“ – das ist zu wenig. Der Kunde muss es auch in jeder Nervenspitze spüren. Gute Beratung muss für ihn erlebbar werden. Augenoptiker, die das nicht verstanden haben und keine Rezepte dafür in der Tasche haben – für die wird die Zukunft düster aussehen. Alle anderen werden durch eine sauber geputzte Brille glasklar in eine glänzende Zukunft blicken.

Wir bedanken uns bei Herrn Gehrmann für das nette Interview und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm.


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