MISTER SPEX PARTNEROPTIKER IM PORTRÄT #13 – „GARDE AUGENOPTIK“ AUS BERLIN PANKOW

MISTER SPEX PARTNEROPTIKER IM PORTRÄT #13 – „GARDE AUGENOPTIK“ AUS BERLIN PANKOW

Cornelia Kahlbaum ist Inhaberin von „Garde Augenoptik“ in Berlin Pankow, einem von 550 Mister Spex-Partneroptikern. Die Verknüpfung des Online-Handels mit der Arbeit stationärer Augenoptiker begeistert sie schon lange. Im Interview spricht Cornelia Kahlbaum über ihre Arbeit als Augenoptikerin, ihre Lieblingsbrillen und die Zunkunft der Augenoptik-Branche.

Wie lange gibt es Ihr Geschäft „Garde Augenoptik“ schon?

Das Geschäft gibt es seit über 100 Jahren. Gegründet hat es 1914 Augenoptiker Mechel, damit ist es das älteste Augenoptik-Geschäft in Pankow. 1969 übernahmen meine Eltern das Geschäft und führten es weiter als Garde Augenoptik. Ich selbst bin seit dem 01.10.2015 Inhaberin.

Was mögen die Kunden besonders an Ihrem Laden?

Die Kunden mögen besonders die persönliche und kompetente Beratung. Auch unsere Spezialisierung auf Sehbehinderte und auch auf Kinder, für die wir sogar einen eigenen Bereich im Laden haben, wird besonders geschätzt. Außerdem bieten wir die Möglichkeit an, sich eine Fassung mit Hilfe einer Videokamera auszusuchen. So können Menschen mit starken Dioptrien Gestelle anprobieren und dann anhand der Bilder entscheiden, welches ihnen gefällt.

Kommen Sie aus Berlin? Was macht Berlin für Sie aus?

Ich wurde in Berlin geboren. Für mich machen Toleranz und Vielfalt die Stadt aus, sei es kulturell oder in der Mode. Und natürlich spiegelt sich das auch in der Brillenmode wieder.

Wann haben Sie sich dazu entschieden, Augenoptiker zu werden? Was war der Auslöser?

Ich bin mit diesem Beruf groß geworden, da meine Eltern auch Optiker waren. Die Selbstständigkeit hat mir dabei besonders gefallen.

Was wären Sie geworden, wenn Sie sich nicht für die Augenoptik entschieden hätten?

Wenn ich nicht Augenoptikerin geworden wäre, hätte ich gerne Medizin studiert. Allerdings war das zu DDR-Zeiten für mich nicht möglich.

Was mögen Sie (am meisten) an Ihrem Beruf?

 Es ist nie langweilig. Jeder Mensch ist anders und darauf muss man sich einstellen. Es macht Spaß, die Wünsche der Kunden möglich zu machen.

Haben Sie eine Lieblingsbrille?

Nicht nur eine! Ich persönlich mag leichte Brillen, bei denen man zum Beispiel die Bügel austauschen kann. So passt meine Brille immer zum Outfit.

Folgen Sie bei der Brillenauswahl bestimmten Trends?

Auf jeden Fall! Beispielsweise sind große Fassungen aus Kunststoff momentan sehr beliebt. Andererseits muss man auch darauf achten, dass für alle Altersgruppen etwas dabei ist. Mode alleine ist nicht alles und nicht alle Kunden möchten jeden Trend mitmachen.

Warum haben Sie sich dazu entschieden, Partner von Mister Spex zu werden? Seit wann sind Sie Partner?

Wir sind seit 2013 Partner von Mister Spex und seit 2015 Teil des Shop-in-Shop Programms. Das Konzept hat mich überzeugt, weil es den Internethandel und die Arbeit ausgebildeter Augenoptiker verbindet.

Wie, denken Sie, wird die Augenoptik in zehn Jahren aussehen? Wo sehen Sie sich selbst in zehn Jahren?

Hier im Laden hoffe ich! Es wird sicherlich einigen Wandel in der Branche geben. Ich denke, dass sich der Internetkauf bzw. –verkauf von Brillen weiter verbreiten wird. Trotzdem glaube ich, dass die stationären Optiker nicht an Bedeutung verlieren werden, ganz im Gegenteil. Durch den demographischen Wandel werden Gleitsichtbrillen zu einem immer größeren Thema.

Denken Sie, dass der Beruf des Augenoptikers ein zukunftsträchtiger Job ist?

Ich denke der Beruf des Augenoptikers wird in Zukunft sogar noch an Bedeutung gewinnen. Fehlsichtigkeit nimmt immer mehr zu.  Gerade bei Kindern kann man das beobachten, unter anderem durch die vermehrte Nutzung von Smartphones und Tablets. Ich denke, dass sich die Branche verändern wird und dass auch in Zukunft gut ausgebildete Fachkräfte gebraucht werden.


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