PATA PATA: Ilse Storb – Jazzmama und Paradiesvogel

  • 22. Okt. 2009    
  • Judith Schwarzer  
  • Aktuelles

Gestern hab ich Ilse Storb zum ersten Mal im Fernsehen entdeckt, mein erster Eindruck: WAS FÜR EINE BRILLE! Meine Oma hätte mit so einem Gestell wohl nie das Haus verlassen. Ilse Storb dagegen läuft damit direkt in eine Fernsehsendung.

Sie gehört zu den Menschen, die offensichtlich nicht älter werden. Vielleicht ist die Musik das Geheimnis, denn Ilse Storb ist mit ihren 80 Jahren Deutschlands älteste Jazz-Professorin. Und Aufhören will sie noch lange nicht! Ganz im Gegenteil, plant sie derzeit noch die Gründung einer neuen Musik-Stiftung. Mit viel Engagement vermittelt sie in Grundschulklassen die Liebe zur Musik und setzt sich auf internationaler Ebene für den Frieden und Menschenrechte ein. Nicht ohne Grund verliehen ihre Studenten ihr den Namen „Indianerhäuptling Großes Herz“.

Vor allem aber ihre Brille macht die energiegeladene Dame zum absoluten Blickfang. Damit erinnert Ilse Storb ein bisschen an die aparten Sehhilfen eines Elton Johns. Die weiße Sonnenbrille mit grünem Palmenfang gehört offensichtlich zum festen Inventar der Frau Storb und verleiht ihr eine gehörige Portion Exotic. Und wenn sie dann auch noch anfängt, unter mystischem Trommeln ein zauberisches „Pata Pata“ in die Menge zu rufen, ist ihr Profil des sympathischen Paradiesvogels komplett.

Also ich für meinen Teil könnte mir Frau Storb aus sehr gut mit einer Michalsky Space Survivor vorstellen. Und ab in die Zukunft!

Einen kleinen Eindruck von der Storbschen Dynamik gibts hier im Video.

via: Der Westen


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