Ray-Ban Wayfarer: Nicht ohne meine Brille!

  • 17. Mrz. 2009    
  • Judith Schwarzer  
  • Aktuelles


take of your sunglasses from 35east on Vimeo.

Niemals! Zumindest nicht in diesem Video. Die noch junge Britpop-Formation aus Boston „Ezra Furman and the Harpoons“ zeigt im aktuellen Song einen besonders romantischen Streber-Look ganz in britischer Pilzkopfmanier.
Hier gehört die Brille einfach ins Gesamtkonzept. Immerhin gilt die aus Großbritannien stammende Musikbewegung des Britpop als Rückbesinnung auf die Traditionen der gitarrenlastigen Rock- und Popmusik aus den 1950er bis 1960er Jahren mit starken Einflüssen des britischen Independent aus den späten 1980er Jahren. Und was ein ordentlicher Britpopper ist, der geht ohne die teils äußerst bunte Neuauflage der klassischen Hornbrille einfach nicht aus dem Haus. Sowas schickt sich nicht.

Der sogenannte „Wayfarer-Geek“ ist auch in diesen Tagen wieder heiß im Rennen. Der poppige Plastikrahmen feiert immer wieder ein gebührendes Revival. Seit den frühen 1950ern auf dem Markt, sah man die Gläser wenig später bereits äußerst prominent auf der Nase der schönen Audrey Hepburn in „Frühstück bei Tiffanys“. Spätestens nach diesem Film gehörte diese Brille zum Lieblingsaccessoires vieler Frauen. Zwanzig Jahre später gab´s ein weiteres Comeback durch geschickte Platzierung in Serien wie „Miami Vice“ oder den „Blues Brothers“. Und mit der über die Jahrtausendwende eingebrochene Retrowelle kam der Vintage-Look langanhaltend auch wieder in Mode.

Die Neo-Wayfarer gibts in vielen Farbvarianten und macht nach wie vor eine gute Figur. Wer sie hat, wird sie so schnell auch nicht mehr abnehmen. Da kann man doch den charmanten Ezra gut verstehen!


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